Die schmutzigen Tricks des Fräulein Zypries

24Jul09

Heute hat die Bundesministerin für Justiz Fräulein Brigitte Zypries eine umfangreiche Studie zur Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare vorgelegt, mit der sie nun den Diskurs bestimmt.

Bei dem ja viel weitreichenderen Vorhaben zur Einbringung des hedonistischen Ideologems der “sexueller Identität” in GG Art. 3 Abs. 3 arbeitet sie dagegen mit Geheimstudien, für deren Verkündigung sie wohlweislich dritte Garnitur vorschickt. Und wie durch ein Wunder berichtet keiner darüber!

Inhaltlich ist zu dem Vorstoß zur Adoption zu sagen, daß es einen Unterschied macht, ob von einem Recht zur Adoption die Rede ist oder von einer Pflicht zur Adoptionsvermittlung. Mit Letzterem könnten kirchliche Adoptionsstellen dazu gezwungen werden Kinder an Homosexuelle zu vermitteln. In Großbritannien mußte letztes Jahr eine katholische Adoptionsstelle schließen, weil sie sich weigerte, sich dieser mit dem Kirchenrecht nicht zu vereinbarenden Zwangsauflage zu unterwerfen.

Auf diesen Skandal hatte auch Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland in seiner Rede vor dem UN Menschenrechtsrat im Frühjahr 2008, er war damals noch Metropolit von Smolensk und Kaliningrad, hingewiesen:

Darüber hinaus gibt es einen starken Einfluß radikal-feministischer Sichtweisen und homosexuellen Haltungen beim Formulieren von Regeln, Empfehlungen und Programmen bei den Menschenrechtsverfechtern, die für die Familie als Institution und die Reproduktion der Bevölkerung zerstörerisch sind. Wir können nicht festlegen, welcher Lebensweg von einzelnen Leuten gewählt werden soll, aber warum sollten deren Sichtweisen denn auf dem Weg über Rechtssysteme anderen Menschen, die diese nicht teilen, aufgezwungen werden? Kürzlich wurde berichtet, daß in Großbritannien eine Katholische Vermittlungsstelle für Adoptionen verboten, weil sie sich weigerte, homosexuelle Paare als Elternschaftskandidaten in Betracht zu ziehen.

Was wir nicht akzeptieren können, sind juristische Ansätze in Bezug auf die Rolle von Mann und Frau, die Beziehungen zwischen Mann und Frau und Eltern und Kindern und den Status homosexueller Lebensgemeinschaften, die ohne Berücksichtigung der Meinung der Gläubigen entwickelt wurden.

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19 Responses to “Die schmutzigen Tricks des Fräulein Zypries”

  1. 1 Analytiker

    Die Forderung nach Adoption von Kindern durch Homosexuelle ist nichts weiter als eine Provokation:

    a) es gibt mehr adoptionswillige normale Paare als es zu vermittelnde Kinder gibt. Man braucht also ganz und gar nicht auf Homosexuelle zurückgreifen, wenn man ein Kind in Adoption vermitteln will.

    b) Homosexuelle haben i.d.R. kein Interesse daran, ein Kind zu haben. Sie haben andere Interessen, als zum Beispiel die Nächte am Bett eines keuchhustenkranken Kindes zu verbringen.

    c) Wenn Homosexuelle Kinder haben wollen, dann sollen die den normalen natürlichen Weg dazu beschreiten, niemand will es ihnen verwehren. Es ist ja nicht so, daß sie zeugungsunfähig wären, sondern sie sind zeugungsunwillig. Es liegt in der Sache der Natur, daß die sexuellen Aktivitäten von Homosexuellen untereinander nicht fruchtbar sind, also auch keine Kinder.

    d) Man stelle sich das folgende vor, und das kann ich nun wirklich nur als Perversität bezeichnen: Im Kinderzimmer schläft ein kleines Mädchen, das von zwei Homosexuellen adoptiert wurde, und nebenan, im „Elternschlafzimmer“ liegen zwei Homosexuelle im Ehebett. Schon allein um psychichen Schaden von dem Kind abzuwenden darf eine Adoption durch Homosexuelle nicht erfolgen.

    Fräulein Zypries entpuppt sich immer mehr als realitäts- und lebensfeindlich – und letztlich als Extremistin, die unser Grundgesetz unterlaufen will, in dem es klar heißt:

    „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“

    • 2 antifo

      Zypries läuft amok und merkt es nicht mal …

    • 3 Gallowglas

      zu a) die Vermittlungsstellen haben die Aufgabe, das Wohl der Kinder im Auge zu behalten, und wenn ein Kind bei einem liebevollen Homosexuellenpaar besser aufgehoben ist, als bei einem trinkenden oder schlagenden Hetenpaar, dann geht das Wohl des Kindes vor, ganz einfach …

      zu b) Das ist eine dumme Unterstellung ohne jede Grundlage, rein zur Provokation gedacht …

      zu c) Solche Fälle gibt es zur Genüge, aber auch das ist kein Grund, HS das Adoptionsrecht zu verweigern

      zu d) Was ist denn daran besser, wenn „im Elternschlafzimmer“ neben an zwei Heterosexuelle im Ehebett liegen ? Da gibt es keinen Unterschied.
      Nebenbei belegen mittlerweile Studien, daß Kinder in homosexuellen Paaren genauso gut aufgehoben sind, wie bei heterosexuellen, einen von religiösen Fanatikern gerne vorhergesagten „psychischen Schaden“ gibt es nicht …

      und zu “Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.” : Daran will doch niemand rütteln …

      • 4 Analytiker

        Wollen wir doch ruhig einmal deutlich werden: Ihr Begriff „Hetenpaar“ ist, mit Verlaub gesagt, widerlich. Und Ihr Begriff „liebevolles Homosexuellenpaar“ ist im Zusammenhang mit der Erziehung eines Kindes versuchte Gehirnwäsche.

      • 5 antifo

        „Hetenpaar“ ist eine Herabwürdigung der mit GG Art. 6 Abs. 1 unter dem „besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“ stehenden Ehe.

  2. 6 Gallowglas

    Ich habe ja schon an diversen Stellen darauf hingewiesen, daß die Behauptung dieses seltsamen Patriarchen Kyrill erstunken und erlogen sind.

    Es wurde KEINE EINZIGE katholische Vermittlungsagentur verboten, es wurde ihnen lediglich die Gemeinnützigkeit aberkannt, und damit die staatliche Förderung gestrichen.
    Sie dürfen weiterhin Kinder vermitteln, wie sie wollen, aber da sie sich nicht an die bestehenden Gesetze halten wollen, bekommen sie halt kein Geld mehr vom Staat.

    Viele dieser katholischen Agenturen haben sich daraufhin von der Kirche losgesagt, und machen jetzt auf eigene Rechnung weiter, denn ihnen liegt das Wohl der Kinder am Herzen … der Kirche dagegen geht es nur um ihre Rechthaberei und ums Geld …

    • 7 antifo

      Entscheidend ist, daß es sich hier um einen unzulässigen Eingriff in kirchenrechtliche Belange handelt. Mit welcher Prosa so ein Eingriff begründet wir, ist dagegen zweitrangig.

      • 8 Gallowglas

        Es wurde nicht in kirchenrechtliche Belange eingegriffen, das ist schlicht gelogen …
        Es steht der Kirche frei, ihre Vermittlungsstellen nach ihren Vorstellungen weiter zu betreiben … aber wieso sollte der Staat dafür zahlen ?

      • 9 antifo

        Wieso sollten ausschließlich Vermittlungsstellen gefördert werden, die Adoptionen an Homosexelle vermitteln?

        Das bedeutet doch, daß aus dem geforderten Recht zur Adoption eine Pflicht zur Adoptionsvermittlung an Homosexuelle zu machen. Diese argumentative Entkopplung der Förderung von Adoptionsstellen vom rechtlichen Rahmen ist nicht mehr als ein Trick, weil eben beides in der Obhut des Staates ist. Auch Steuerzahler, die sich nicht mit der Adoption durch Homosexuelle abfinden können, müßten dann dafür zahlen. Das kann nicht richtig sein.

        Als Lösung käme in Frage, die staatliche Förderung von Adoptionsstellen ganz zu streichen. Wenn es dann eine gesetzliche Regelung gäbe, wonach es Homosexuellen nicht verboten ist, Kinder zu adoptieren, würde der Staat sich in dieser Frage neutral verhalten.

      • 10 Gallowglas

        Ganz einfach, weil nur gefördert wird, was gemeinnützig ist, und sich an geltende Gesetze hält.
        Das ist ganz normal, wird überall und in jedem Zusammenhang so gehandhabt. Wenn die „christlichen“ Vermittlungsstellen sich nicht an das Diskriminierungsverbot halten wollen, müssen sie nunmal ohne das Geld des Staates auskommen.
        Gesetze gelten nunmal für alle gleich, Christen bekommen, außer in Deutschland, keine Extrawurst gebraten …

      • 11 antifo

        Homosexualität ist eben nicht gemeinnützig.

        Warum also sollte man es fördern?

      • 12 Schnecke

        Man kann Homosexualität nicht fördern, man findet sie vor. Kein Homosexueller hat sie sich ausgesucht.

        Ich bin nie heterosexuell geworden, obwohl Heterosexualität zur Genüge gefördert, in manchen Kreisen sogar vorausgesetzt wird.

        Seht Betroffenen in die Augen und liebt sie, wie Jesus es tut. Und dann urteilt.

      • Es liegt mir wirklich fern, jemanden zu verurteilen, den ich nicht selbst kenne. Auf Ebene der Politik bin ich aber gezwungen, mir auf Basis von Gesetzen und Gesetzesvorhaben eine Meinung zu bilden und nachdem dort eben um moralische Grundfragen im Allgemeinen gerungen wird, kann es an der Stelle eben auch keinen Spielraum zu Konzessionen geben.

  3. 14 sct

    Ach Leute,was regt Ihr euch auf?Nach der Bundestagswahl ist die Frau doch Geschichte…

    • 15 antifo

      Es geht darum, daß man Zypries ihre Karnevalspolitik nicht durchgehen lassen darf. Diese Verbindung von allemal kritikwürdigen volksfestartigen Veranstaltungen mit Politikinhalten verstößt gegen die guten Sitten; und zwar auch dann, wenn man den CSD nicht als unsittlich ansieht. Der geschichtliche Vergleich mit den Trommlern und Fahnenträgern der SA verbietet sich zwar aus inhaltlichen Gründen, aber mit diesem Vorgehen wird er ja geradezu heraufbeschworen.

      Darum geht es und das wird entweder jetzt geklärt oder nie.

  4. Die wissenschaftliche Studie hebt insbesondere hervor, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften genauso gut aufwachsen würden wie Kinder in traditionellen heterosexuellen Beziehungen. Für die Mehrheit der Kinder ergäben sich somit keinerlei Unterschiede des Zusammenlebens und Aufwachsens.

    Weiterhin fehlen den Kindern weder der Vater bzw. die Mutter, um eine eigene Geschlechtsidentität zu entwickeln, noch werden diese Kinder automatisch selber homosexuell.

    Wichtig ist in dem Zusammenhang allerdings auch: Probleme bereitet allein das gesellschaftliche Umfeld, insbesondere in Form von Vorurteilen und Diskriminierungen.

    http://www.homonauten.de/20090724/zeit-fuer-adoption-durch-homo-eltern/

    • 17 antifo

      Für die Mehrheit der Kinder ergäben sich somit keinerlei Unterschiede des Zusammenlebens und Aufwachsens.

      Und was ist mit der zurückbleibenden Minderheit der Kinder? Wer ist dafür verantworlich, wenn es da zu menschlichen Tragödien kommt?

    • 18 Analytiker

      Kinder wachsen nicht traditionell in „heterosexuellen“ Beziehungen auf, sondern sie gehen aus „heterosexuellen“ Beziehungen hervor.

      Und aus homosexuellen Beziehungen gehen sie nicht hervor. Also endlich Ruhe im Kuhstall!

  5. 19 Schnecke

    Sehr viel interessante Theorie durfte ich hier verfolgen, verfasst von Theoretikern, kompliment zu diesen intellektuellen Blüten.

    Hier ein kleiner Auszug aus der Praxis:

    Ich bin lesbisch, war lesbisch seit ich denken kann. Ich habe 10 Jahre lang in einer Hetero-Ehe gelebt, da ich unnsinnigerweisse der irrigen Annahme unterlegen war, dass das jedem möglich ist, der dies aufrichtig will. Gewöhnt an meine menschenfürchtige Lebenshaltung wollte ich auch weiterhin meine Rolle als jedermanns Liebling aufrechterhalten. Das Resultat waren jahrelanges Leid. Das Leid meines damaligen Ehemannes, als Mann nicht begehrt zu werden, dazu war ich ausserstande, obwohl ich es durchaus versucht habe, über X Jahre. Er war über Jahre sexuell völlig unbefriedigt. Ich hingegen konnte mich nur mit grosser Überwindung dazu aufraffen, was auch mir selbst grosses Leid verursacht hat, bis ich eine Reihe besorgniserregender gesundheitlicher Probleme entwickelt hatte. Unsere Ehe hat über Jahre Seitensprünge seinerseits aushalten müssen, mit sämtlichen zwischenmenschlichen Probleme, die nunmal aus solcherlei Handlungen entstehen. Dass dies nicht unbedingt ein geeignetes Klima für unsere drei Kinder darstellt, wird jedem vernünftig denkenden Menschen einleuchten. Mein mittlerweile geschiedener Mann hat mich verlassen, als ich ihm mitgeteilt habe, dass ich mich zur Sexualität mit ihm nicht mehr imstande fühle. Seit unserer Trennung konnte ich meine gesundheitlichen Probleme ohne Ausnahme wunderbar in den Griff bekommen und fühle mich befreit von einer mir unerträglich gewordenen Last. Ich bin durch die mir nicht entsprechende Sexualität krank geworden. Mittlerweile bin ich gesund und fühle mich zum ersten Mal nicht mehr fremd in meinem eigenen Körper, seit ich für mich erkannt habe, dass ich mit keinem Mann mehr schlafen muss.

    Meine Kinder und ich leben ein ganz normales „Spiesserleben“, getragen von hochstehenden moralischen Grundsätzen. Meine Kinder wachsen gesund und glücklich auf, ihr Vater steht hinter mir und nimmt seine Vaterrolle wahr. Meine Lebenspartnerin ist ein wunderbares Glück, das uns geschenkt wurde, die viel Lebensfreude in unsere Familie bringt.

    Wer möchte den ersten Stein werfen? Bitteschön, nur zu.


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