Geschichte der politischen Vermarktung von Homosexualität

02Aug09

Hier gibt es eine Studie über die Geschichte der politischen Vermarktung von Homosexualität in den USA.

Bemerkenswert ist, daß es die gescheiterten Therapierungsversuche der Schulmedizin in den 60/70er Jahren waren, die überhaupt erst zu der Politisierung von Homosexualität geführt haben. Auch in der Stellungnahme der Bundesregierung zum Christival wurde auf diese Versuche Bezug genommen. Nicht gesagt hatte die Bundesregierung freilich, daß die Kirchen vor dieser Zeit noch einhellig lehrten, daß homosexuelles Tun Unzucht und daher Sünde ist. Effektiv zeigt diese Historie natürlich eher, wie inadäquat die Schuldmedizin doch ist, wenn sie schwere seelische Störungen nicht heilen kann.

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2 Responses to “Geschichte der politischen Vermarktung von Homosexualität”

  1. Gegen die Geschichte der Vermarktung von Jesus ist das aber keine lange Geschichte.

    Antifo: Für sachbezogene Antworten reicht es bei Dir wohl nicht?

  2. Die Aversionstherapie der späten 60er/frühen 70er (eine Kombination aus psychologischer Verhaltenstherapie mit medizinischen Brechmitteln) wurde nur bei Homosexuellen angewandt, welche dies wollten, weil sie unter ihrer Homosexualität litten.
    Der Effekt dieser Art der Therapie (welche als Methode übrigens in dem Film „Clockwork Orange“ von Stanley Kubrick, 1971 sehr kritisch thematisiert wurde, wobei es in dem Film um Gewalt geht) war, dass die derart behandelten Personen durch negative Verstärkung bzw. „Bestrafung“ tatsächlich jede Lust auf Sex mit gleichgeschlechtlichen Personen verloren, aber ihr sexuelles Interesse damit nicht zwangsläufig auf das andere Geschlecht richteten.
    Aus psychologischer Sicht hatte man bei den Personen schlicht vergessen, die Annäherung an das andere Geschlecht positiv zu verstärken.
    Dass man diese Methode später einstellte und die Homosexualität später auch aus den psychiatrischen Klassifikationen (DSM und ICD) warf ist weniger eine wissenschaftliche, als eine gesellschaftspolitische Entscheidung gewesen, welche u.a. auf die Kritik der Konstruktivisten (z.B. Paul Watzlawick) an der Psychiatrie („Was ist normal?“) zurückgeführt werden darf.
    Letzteres führt zur Frage, ob man einer Wissenschaftsauffassung oder aber Ideologie folgen möchten, welche normativ ist, was ich persönlich ablehne.
    Es ist auch bedenklich, wenn sich Theologen u.ä. Laien anmaßen, an der Psyche von Menschen herumpfuschen zu wollen. Hilfe für Menschen, welche Probleme mit ihrem eigenen Verhalten haben „ja“, aber dann bitte durch Fachleute.
    Aber ob nun Hilfe durch Fachleute oder Laien, selbst diese (Hilfe wenn Personen Probleme mit ihrem eigenen Verhalten haben) wird von Homosexuellen Verbänden abgelehnt, da diese im Erfolgsfall zeigt, dass menschliches Verhalten gelernt bzw. verändert werden kann, was dem postulierten bzw. normativen „Paradigma“ der Vererbung von Homosexualität widerspricht. Dies (Widerlegung) ist der Grund, weshalb die Homo Lobbyisten jede Form der Therapie ablehnen. Wie einst die Psychiatrie der 60/70er Jahre setzen nun die Homo Verbände Normen (womit sie sich allerdings nicht von den meisten Religionen unterscheiden), welche via Marketing ins Bewusstsein der Menschen transportiert werden.


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