Kommentar zur Erklärung der deutschen Bischöfe zur Bundestagswahl

09Sep09

In der Erklärung der katholischen Bischöfe zur Bundestagswahl heißt es

In unserem Land leben viele Menschen ausländischer Herkunft. Sie alle haben ein Recht darauf, bei uns menschenwürdig und unter Beachtung der unverletzlichen Menschenrechte sowie der ihnen zukommenden Grundrechte aufgenommen zu werden.

Das bezweckt offenbar, den Wählern zu erklären, wen man auf keinen Fall wählen soll, weil dann die „Macht in die falschen Hände fallen“ würde und davor warnt ja schon der Titel.

Die Bischöfe der RKK täten gut daran mal zur Kenntnis zu nehmen, was man an deren Lehrstühlen über „die“ Menschenrechte mittlerweile herausgefunden hat. In diesem Paper bestätigen drei rennomierte Theologen der RKK, „dass die Menschenrechte sehr verschieden interpretiert und angewandt werden können“ und attestieren der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) eine „verwunderliche Naivität“, weil man dort offenbar meint bei „den“ Menschenrechten handele es sich um eine fest stehende Konstante.

Gerade das ist nicht der Fall.

„Die“ Menschenrechte wurden eigens so konzipiert, daß sie beliebig auslegbar sind: Wer Naturrecht darin lesen will, wird Naturrecht darin lesen und wer positives Recht darin lesen will, wird positives Recht darin lesen.

Wenn Bischöfe gläubige Christen auf „die“ Menschenrechte einzuschwören, ist das in etwa so, als würde ein Hirte seine Herde jemandem ausliefern, den er nie gesehen hat und von dem er daher auch nicht wissen kann, was der mit seinen Schafen dann macht.

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5 Responses to “Kommentar zur Erklärung der deutschen Bischöfe zur Bundestagswahl”

  1. Die katholischen Bischöfe sind ebenso Teil der Nationalen Front, wie die evangelische Kirche, die Gewerkschaften, die Parteien selbstredend, sowie die Medien. Wen werden sie also zu wählen empfehlen? Natürlich die Kandidaten der Nationalen Front.

  2. Ja. Wobei ich das in Anlehnung an die Nationale Front der DDR eher die Internationale Front (IF) der BRD nennen würde. Der parteiübergreifende Konsens der IF besteht darin, daß alles irgendwie gut oder zumindest diskutabel ist, was sich gegen die Nation richtet. Für die Nation zu sein geht gar nicht. Allein schon das Wort ist verboten, weil dann ja jemand darauf kommen könnte, daß Deutschland kein zufällig zusammengewürfelter Haufen ist.

  3. 3 anmerker

    Daß jeder der hier im Land ist ein Recht dazu hat aufgenommen zu werden ist juristisch sehr bedenklich. Es gehört ja gerade mit zum Ausländerproblem, daß die 95% der abgelehnten Asylbewerber einfach hier bleiben, obwohl sie eben kein Asyl benötigen. Sie werden ohne ein Recht darauf zu haben geduldet.

    Abgesehen davon gehört zu den unverletzlichen Menschenrechten auch das Recht auf Heimat. Sowohl das Recht auf Heimat der Deutschen, daß ihr Land (noch ist es Deutschland) das Land der Deutschen bleibt.
    Als auch das Recht auf Heimat der Ausländer in ihrem Heimatland zu leben.
    Es müßte daher auch im Interesse der Bischöfe liegen, diesen Menschen mit Hilfe einer globalen diplomatischen Iniative einerseits und einem deutschen Rückführungsgesetz andererseits die Normalität zu ermöglichen dort zu leben wo der Dreifaltige Gott ihrem jeweiligen Volk seinen Platz zugewiesen hat, anstatt in der Fremde zu verschmachten.

    Die heilige Familie war auch nur so lange wie eben nötig in Ägypten geblieben.

    • Daß jeder der hier im Land ist ein Recht dazu hat aufgenommen zu werden ist juristisch sehr bedenklich.

      Angesichts des gegen die Nation gerichteten Konsenses der Internationalen Front der BRD ist das aber durchaus folgerichtig. Was der Nation schadet, hat allemal das Potenzial irgendwie gut zu sein und bekommt daher Raum im öffentlichen Diskurs. Wenn Franziska Drohsel freiherzig gesteht, daß sie die deutsche Nation politisch bekämpft, dann bekennt sie sich ja nur zu dem, was innerhalb der etablierten Politik unausgesprochener Konsens ist.

      Daß man sich angreifbar macht, wenn man sich positiv auf die Nation bezieht, haben alle verstanden und wer will schon seine politische Karriere gefährden?

      Wer Broterwerb und politisches Engagement miteinander verknüpft hat, der kann sich das ja gar nicht leisten und wird mit seinen Wortmeldungen also auch nicht weiter gehen, als die Partei-Oligarchen:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Ehernes_Gesetz_der_Oligarchie

      Statt also – wie vom Grundgesetz vorgesehen – zur politischen Willensbildung beizutragen, sitzt der Parteifreund im Gulag der Oligarchen, wo er gezwungen ist, sich selbst umzuerziehen, weil er auf die tägliche Ration fader Kohlsuppe mit einer Scheibe Brot ja angewiesen ist.

  4. 5 DVU Wahl

    Die ganze „Deutsche Gesellaschaft“ arbeitet jetzt für die Etablierten!

    Jetzt die Christen können nur für die Staatspartei (Linke-SED/SPD/CDU/FDP/Grüne) wählen! Warum?

    Am 27. September DEUTSCH WÄHLEN!
    http://dvuwahl.wordpress.com/


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