Forscherteam beschuldigt Kinderfilme „Heteronormalität“ zu propagieren

13Aug09

Ein Forscherteam an der Universität von Michigan (USA) hat herausgefunden, daß Filme wie Arielle, die kleine Meerjungfrau „hetero-romantische Liebe als außergewöhnlich, kraftvoll, umgestaltend und magisch“ dargestellen und beschuldigt Walt Disney jetzt in Kinderfilmen „Heteronormalität“ zu propagieren. Bezahlt wurde diese in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift Gender & Society veröffentlichte Studie vom US-Steuerzahler.

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15 Responses to “Forscherteam beschuldigt Kinderfilme „Heteronormalität“ zu propagieren”

  1. Es gibt auch Beiträge über versteckte Botschaften in Disney-Produktionen, speziell in den Zeichentrickfilmen. Man suche bei youtube nach „disney Subliminal Messages“.

  2. 2 Ohmeingott

    SO EIN SCHWACHSINN OMGOMGOMG

    Da bleibt einem die SPucke weg, sorry…

  3. 3 Fawkes

    Mensch Leute, die meisten Menschen sind nun einmal heterosexuell – oder zumindestt bisexuell veranlagt. Was soll das ganze Theater? Heterosexualität IST die Norm- deshalb ist es nur natürlich, dass die meisten Liebesgeschichten eine Beziehung zwischen Männern und Frauen beschreiben. Das heißt nicht, dass man homosexuelle Frauen und Männer deshalb unterdrücken, bevormunden oder negativ darstellen sollte, aber wo kämen wir hin, wenn wir jeder Minderheit exact den selben Raum in Kultur, Kunst usw. einräumen würden, nur damit auch jede gesellschaftliche Strömung auch ja genau im gleichem Umfang dargestellt und gewürdigt wird? Diesem Wunsch liegt eine übertriebener oder falsch verstandene Gerechtigkeitsvorstellung zugrunde. Wo bliebe denn da die Freiheit der Kunst, wenn jetzt einem Romancier oder einem Filmemacher gesagt wird, wie das Liebespaar in seiner Geschichte auszusehen hat? Momentmal, Mr. King- in ihrem letzten Werk dominieren leider weiße Protagonisten- sie müssen vor der Veröffentlich ihres Romans noch schwarze- pardon- stark pigmentierte Charaktäre einbauen. Außerdem ist es nicht politisch Korrekt, dass die Hauptfigur eine Frau ist- wenn sie schon weiblich ist, dann wenigstens eine Lesbe….
    Wenn mehr homoerotik oder homosexuelle Liebe im Programm gewünscht wird, dann sollen diejenigen, die sich das wünschen, doch solche Kunst schaffen und verbreiten. Das Recht dazu haben sie ja wohl. Für mich gilt immer noch, dass jeder seine Kunst so gestalten darf, wie er es für richtig hält.
    Man kann nicht von einem Hetero verlangen, dass er in einer von ihm geschriebenen Liebesgeschichte oder Romanze eine homosexuelle Beziehung beschreibt, nur weil es irgendwelchen Apologeten von „Gender Mainstreaming“ oder so gerade gefällt.

  4. 4 Wissen-Wissen

    Nee, iss klar, das nicht-Pater Lingen wieder sein Nichtwissen präsentiert war zu erwarten.

    Ansonsten ist der Aritikel RICHTIG gut, selbstverständlich satirisch, aber trotzdem war.
    Jroos us Kölle

  5. 5 DDD

    Arielle, die kleine Meerjungfrau – The Next Generation wird dann vermutlich mit einer linken Kampflesbe sein und einem impotenten Türken.!!!!

  6. Reicht es denn nicht mehr vor Islamismus, Rechtsextremismus, Linksextremismus oder Somalia-Piraten zu zittern?
    Vermutlich nicht… Jetzt brauchen wir schnell ein neues Feindbild!

    Da ist es ja schon: „Hetero-Liebe“

  7. 7 orglBruder

    sach ma – sind die bekloppt? Gender-fuck. Für solchen Blödsinn sollte man keinen cent ausgeben. – Wie sollte die Menschheit sich erhalten, wenn heterosexualität nicht „normal“ wäre? (oder sollte sie sich gar nicht erhalten brauchen?) Welche Quotenfrauen waren denn da wieder am rumwerkeln? Oder haben die Amis keine Quoten? – und morgen finden sie dann raus, dass es, wenn die sonne scheint, hell ist.
    orglBruder

  8. 8 Margrit.

    Mein gott, dise „Wissenschaftler“ sollte man alle einsperren.
    Dieser Gender-mainstream ist nur noch zum Kotzen
    Was sind das für kranke Leute, die uns diesen Mist aufzwingen wollen?

  9. 9 Dr. von Langeweile

    Neuste Erkenntnis:

    Dinsney propagiert mit Filmen wie Arielle Sodomie!
    Schliesslich ist die Gute technisch gesehen ein halber Fisch…

    Wissen diese Leute nichts besseres mit ihrem Leben anzufangen!?

    • Die machen das nicht aus Langeweile. Auf Basis von Forschungsergebnissen, wie diesen, werden von der Politik dann Gesetze gemacht.

  10. 11 Die Domptöse

    @ Dr. von Langeweile: Danke für diesen Lacher!!!

    Machen wir uns nichts vor, es kommt auf die Quote an und da es sich bei Homosexuellen nun einmal um eine Minderheit handelt, kann vom Markt nicht erwartet werden, dass dieser Filme oder anderweitige Medien/Kunst mit homosexuellem/homoerotischem Inhalt annimmt wie Filme mit heteronormen Liebesbeziehungen.

    Grüße von der Minderheit

    • 12 Roman

      So schwer ist das nicht. Bereits jetzt findet man in erstaunlich vielen deutschen Filmproduktionen an irgendeiner Stelle im Film den sog. „Quoten-Homo“. Es muss ja nicht unbedingt die Hauptfigur sein, es reicht wenn es irgendein Nebendarsteller ist. Nur einige Sekunden, dafür mit eindeutiger Message. Am besten noch humorvoll, damit es sich besser einprägt.

      Dieses Prinzip funktioniert übrigens auch in Zeichentrickfilmen.

      Im Übrigen zeigt diese Kampagne bereits Wirkung. Im Kinderfilm „Madagaskar 2“ entscheidet sich z.B. das betont feminine Flusspferd-Weibchen (was eindeutig eine schwarze Frau symbolisiert) für die schwachbrüstige Giraffe („Softie“, gutes Herz) und nicht für ein anderes betont maskulines (und deshalb – selbstverständlich! – blöden) Flusspferd-Männchen. Das ist nur ein „Message“.

      Andere Botschaften an die Kinder sehen dann so aus: Vor dem Abheben spricht der Pilot, jeder möge bitte zu „seinem persönlichen Gott“ beten. Hier erledigt die Semantik und der Humor schon die ganze Arbeit.

      Vielleicht bin ich ja zu stark „sensibilisiert“ auf dieses Thema, aber das viel mir sofort ins Auge und etwas ähnliches konnte ich bei anderen Kinderfilmen schlichtweg nicht erkennen.

  11. 13 Dr. Borstel

    Natürlich ist ein Großteil der Weltbevölkerung hetero, aber dennoch müsste dann zumindest einer von zehn Filmen homosexuelle Protagonisten zu beinhalten. Dem ist aber nicht so. Warum nicht? Klar, welche Eltern – und seien sie noch so liberal veranlagt – würden ihren kleinen Kindern schon Filme zeigen, die die offene Auslebung von Homosexualität zeigen? Genau, nicht sehr viele, der Film wäre folglich ein Flop. Und Disney produziert nun mal keine Flops.

  12. 14 MadameF

    Nun ja, aber desswegen sollten gerade die großen Kinderfilm Produzenten dazu animiert werden Filme mit erkannten homosexuellen Figuren zu produzieren! Es ist human die Kinder mit dieser Thematik zu konfrontieren, weil es nichts unmenschliches ist!
    Doch natürlich steht ebenso die künstlerische Freiheit an erster Stelle und liegt in den Händen der Regie.(das noch mal zu Fawkes)

  13. 15 Shaira

    Ich bin der Auffassung, dass Homosexualität keine Minderheit ist, das wird in den Medien gerne so dargestellt und wir „müssen“ es glauben. Was die Minderheit wirklich ist, sind die Leute, die die „Eier“ haben (also sich trauen), sich zu outen. Das sind nicht so viele, daher Minderheit. Die Dunkelziffer dürfte *enorm* hoch sein. Ich bin auf dieser Homepage z.B. auch noch nicht geoutet. Hupps, jetzt doch, wieder ne Statistik verfälscht. 😛 . Jede Statistik über Homosexuelle ist damit stark untertrieben von den Zahlen her.

    Und es stimmt, statistisch sollten hin und wieder Filme auftauchen, wo es selbstverständlich ist, dass sich ein Homosexuelles Paar liebt. Langsam finde ich diese Heteroliebe in Filme echt zum kotzen, sorry, so offen und liberal ich bin. Avatar: „Jake, du bist im Stamm aufgenommen, jetzt musst du dir ne Frau aussuchen“. Ja, ne, is klar. Frau. Ich hab mich echt im Kinosessel hin und her gewunden. Jake’s Antwort: „Nee lass mal, ich bin schwul“ wäre doch echt mal was erfrischendes gewesen.

    Und wieso sollten Eltern ihre Kinder nicht mit so etwas normalem wie Homosexualität konfrontieren! Natürlich sollten sie das und zwar so früh wie möglich, und zwar konstruktiv und ohne Vorurteile, dass es was normales ist. So sind auch künftig Zeichentrickfilme und andere Filme mit homoerotischem Anteil möglich.

    Brokeback Mountain, Queer as Folk und L Word sind absolut Spitze und absolute Vorreiter auf dem Gebiet! Vor diesen Serien und Film ziehe ich meinen Hut. In diesem Sinne, denkt mal darüber nach! Cheers, love & peace! 🙂


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